Gesundheitsschutz für arme Kinder
Gavi-Allianz kündigt Impf-Offensive an
Genf (epd). Die internationale Impfstoff-Allianz Gavi will in den nächsten fünf Jahren das Leben von 4,2 Millionen Kindern in armen Ländern retten. Die Allianz gab bekannt, dass sie Impfstoffe gegen Hepatitis B, Diphtherie und Tetanus bereitstellen wolle. Zudem sollten neue Medikamente gegen schwere Formen der Lungenentzündung und Durchfall eingeführt werden. In der Gavi-Allianz sind Regierungen, die Weltgesundheitsorganisation, UNICEF, die Weltbank, die Bill & Melinda Gates-Stiftung, Pharmafirmen und weitere private Geber zusammengeschlossen.
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Gavi brauche von Staaten wie Deutschland und anderen Gebern rund
4,3 Milliarden US-Dollar, um die benötigten Wirkstoffe bei
Pharmafirmen zu kaufen. Die 2000 gegründete Allianz verfüge momentan
über 2,7 Milliarden Dollar, um Impfprogramme in armen Regionen zu
finanzieren.
In den vergangenen zehn Jahren wurden den Angaben zufolge 250
Millionen Kinder in Entwicklungsländern in Gavi-Projekten gegen
verschiedene Krankheiten immunisiert. 5,4 Millionen Kinder seien vor
dem Tod gerettet worden, hieß es. Schutzimpfungen gehörten zu den
wirksamsten medizinischen Maßnahmen.
In der Gavi-Allianz mit Sitz in Genf sind Regierungen, die
Weltgesundheitsorganisation, das Kinderhilfswerk UNICEF, die
Weltbank, die Bill & Melinda Gates-Stiftung, Pharmafirmen und weitere
private Geber zusammengeschlossen. Die Allianz erwirbt nach eigenen
Angaben Impfstoffe in großen Mengen zu Vorzugspreisen, die den
Gesundheitsbehörden übergeben werden.
(Freitag, 19.03.)
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