Neue Strategie
Greenpeace will religiöse Gruppen erreichen
Berlin (epd). Nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen will die Umweltorganisation Greenpeace verstärkt mit religiösen Gruppen zusammenarbeiten. Glaubensgemeinschaften erreichten eine Menge Menschen, "zu denen wir als Umweltschützer keinen Zugang haben", sagte der Chef von Greenpeace International, Kumi Naidoo, der "tageszeitung".
Beim Klimawandel etwa erkenne der Vatikan an, dass es notwendig sei, die Erde zu beschützen. "Wir erkennen, dass religiöse Gruppen ihre Stimmen für Klimagerechtigkeit erheben können und müssen", sagte Naidoo. Es gebe auch eine Menge spirituelle Gründe, aktiv gegen Umweltzerstörung vorzugehen.
(Dienstag, 16.02.)
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