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Sicherheitskonferenz in München

Friedensbewegung spricht von "neuem Stil"

München (epd). Der Umgang mit Kritik bei der internationalen Sicherheitskonferenz im München hat sich nach Einschätzung der Friedensbewegung deutlich verändert. "Natürlich hat sich die Konferenz allein durch meine Teilnahme nicht verändert", sagte Thomas Mohr von der katholischen Bewegung Pax Christi dem epd. "Aber es wird immerhin ein neuer Stil der Konferenzleitung im Umgang mit Kritikern spürbar."


Der Psychologe ist als Vertreter der Friedensbewegung Beobachter bei dem Treffen von Politikern, Wirtschaftsvertretern und Militärs aus aller Welt (5. bis 7. Februar). "Wahre Sicherheit" könne "nie gegeneinander, nur miteinander erreicht werden". Diesen Gedanken versuche die Friedensbewegung in die Konferenz einzubringen, sagte Mohr.

Seinem Eindruck nach sei das Treffen von einem Grundvertrauen in Militär und Rüstung geprägt. "Als Pazifisten möchten wir ermutigen zu einem Grundvertrauen in Gewaltfreiheit und Verständigung, damit gemeinsame Regeln für eine faire Weltinnenpolitik entwickelt werden können."

Die Friedensbewegung organisiert jährlich eine "Internationale Friedenskonferenz" als Gegenveranstaltung zur Sicherheitskonferenz. Bei der Hauptveranstaltung im Münchner Alten Rathaus am Samstagabend forderte die frühere Abgeordnete der Demokraten im US-Repräsentantenhaus und heutige Spitzenpolitikerin der amerikanischen Grünen, Cynthia McKinney, US-Präsident Obama auf, die Menschenrechte für alle Völker, "also auch für die Palästinenser", zu sichern.


(Sonntag, 07.02.)

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