Donnerstag, 09.09.2010

Die laufende Betreuung unseres redaktionelen Angebotes muss vorübergehend unterbrochen werden.

Ressorts
Titelseite
Soziales
Umweltschutz
Kultur
♦ Internationales
Gesellschaft
Zivilgesellschaft
Bürgerengagement
Staat & Engagement
Wirtschaft & Engagement
Tipps für Engagierte
Wettbewerbe
Termine
Praxistipps
epd-FD-Entwicklung -Entwicklung
Leserbriefe
Berichte & Projekte
Arbeitslosigkeit
Armut
Asyl
Behinderungen
Bildung
Demokratie
Eine Welt
Einwanderung
Familie
Frieden
Geschlechter
Gesundheit
Hilfsaktionen
Jugend
Kinder
Kultur
Leben im Alter
Lebenshilfe
Menschenrechte
Religionen
Sport
Straffälligkeit
Tierschutz
Umweltschutz
Verbraucher
Verkehr
Wissenschaft
Social Times
ist gefördert durch die
RobertBoschStiftung
Social Times
Konzept
Redaktionsstatut
Mediadaten
Nachrichtenfenster
Logo-Download
Impressum
epd-Archiv -Archiv
Haiti

Kindernothilfe sieht US-Militärpräsenz skeptisch

Frankfurt a.M. (epd). Der Leiter der Kindernothilfe, Jürgen Thiesbonenkamp, hat sich skeptisch über die Präsenz Tausender US-Soldaten in Haiti geäußert. Zwar müsse es nach dem Erdbeben eine Ordnungsmacht geben, sagte der evangelische Pfarrer in einem epd-Interview. Aber auch wenn Haiti keine Armee mehr habe, sollte doch bald die haitianische Polizei für Sicherheit sorgen.


Bild zur Nachricht

"Wir hoffen, dass es friedlich bleibt, dass die Amerikaner nicht schießen müssen", betonte Thiesbonenkamp. In der Nachbarschaft des kommunistisch regierten Kuba und des mit ihm verbündeten Venezuela verfolgten die USA mit ihren Truppen in Haiti auch politische Absichten. "Ich wünsche mir, dass die Präsenz der US-Armee nicht zu einer Invasion wird und dass das Militär bald durch zivile Helfer abgelöst wird", sagte Thiesbonenkamp.

Zugleich warnte der Leiter des christlichen Hilfswerks mit Sitz in Duisburg davor, die Haitianer zu überrollen und von Hilfe abhängig zu machen. "Eine riesige Hilfswelle kann auch erdrückend wirken und Eigeninitiative ersticken", sagte er. Deshalb wolle man die Selbsthilfe fördern und an die Tradition des haitianischen "Coumbit" anknüpfen: "Menschen teilen, was sie haben, Freud und Leid, aber auch Arbeit."

Fast vier Wochen nach dem Erdbeben kommen die Hilfen nach den Worten des Kindernothilfe-Chefs an. "Von geordneten Bahnen, wie wir das verstehen, kann man sicher noch nicht sprechen", sagte Thiesbonenkamp. Immer noch herrsche Chaos, aber die Koordination laufe recht gut. Hilfswerke und Spender hätten aus den Erfahrungen mit dem Tsunami vor fünf Jahren gelernt.

Nach dem Tsunami seien viel zu viele Fischerboote mit Werbe-Aufdruck zum Bild fehlgeleiteter Hilfe geworden, sagte Thiesbonenkamp. "Von solchem Unsinn habe ich in Bezug auf Haiti noch nicht gehört." Die Menschen in Deutschland hätten auch verstanden, dass Sachspenden keinen Sinn machten. "Nach dem Tsunami vor fünf Jahren wollten manche noch flugzeugeweise Wasser ins Katastrophengebiet bringen."


(Samstag, 06.02.)

Leserbrief
Leserbrief schreiben
Druckversion
Druckversion
Versenden
Versenden
buergernetz-logo Das Online-Netz für bürgerschaftliches Engagement Zeitspenden, Geldspenden, Nachrichten: Internetdienste für Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.
Projektsuche:
Aktuell
Menschenrechte in Simbabwe
Leiterin des Peace Projekts wieder frei mehr
Rassismus bei der Drogenbekämpfung
"Der Drogenkrieg war noch nie farbenblind" mehr
«Hoffnung für Osteuropa»
Start für Spendenaktion mehr
Internationale Gesundheitsprojekte
Globalem Aids-Fonds fehlt Geld mehr
Impfaktionen in Westafrika
UNICEF will vor Kinderlähmung schützen mehr
Bürgerengagement
in Deutschland
Zur Bürgernetz-Engagementkarte
Bürgernetz
0
Sundermann
Jutta Sundermann, Mitgründerin von attac Deutschland
BBE-Homepage

Social Times
Warum 2 Farben?

Berichte der Redaktion

Berichte von Organisationen