Konflikte, Katastrophen und Rezession
UNICEF braucht mehr Geld
Genf (epd). Kriege, Naturkatastrophen und die globale Wirtschaftskrise treiben den Finanzbedarf des Weltkinderhilfswerks UNICEF in die Höhe. Für die humanitäre Hilfe in über 200 Notsituationen wie die Dürre am Horn von Afrika oder die Erdbebenkatastrophe in Haiti würden im Jahr 2010 rund 1,2 Milliarden US-Dollar benötigt, teilte UNICEF mit.
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| Foto: UNICEF |
Im Jahr 2009 veranschlagte UNICEF rund eine Milliarde Dollar, um notleidende Mädchen und Jungen zu unterstützen. Die höchsten Ausgaben im laufenden Jahr plant das Hilfswerk für Nothilfe im Sudan (166 Millionen US-Dollar), in der Demokratischen Republik Kongo (133 Millionen US-Dollar) sowie in Pakistan und Simbabwe (jeweils rund 100 Millionen US-Dollar).
Vor dem Erdbeben in Haiti sei UNICEF von einem Finanzbedarf von 13 Millionen US-Dollar für den Karibikstaat ausgegangen, hieß es. Nach dem Erdbeben sei eine komplette Neubewertung der Lage nötig. UNICEF versorgt Kinder in Krisenzonen wie etwa den besetzten palästinensischen Gebieten mit Lebensmitteln, Wasser, Medizin sowie sanitären Einrichtungen und organisiert schulische Bildung.
Die UN-Organisation gab weiter an, dass im Jahr 2009 der Finanzbedarf von einer Milliarde US-Dollar nur zu 46 Prozent von den Gebern gedeckt wurde. UNICEF erklärte die mangelnde Spendenbereitschaft vor allem mit der globalen Wirtschaftskrise. Die massiven Finanzprobleme der Regierungen führten zu Kürzungen bei der humanitären Hilfe.
Infos: www.unicef.de
(Freitag, 05.02.)
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