Fleischlos fürs Klima
Bremer Bürgerstifter initiieren "Veggiday"
Bremen (epd). Die Bremer Bürgerstiftung hat den Donnerstag zum "Veggiday" erklärt. «Würden die 550.000 Bremer einmal in der Woche nur vegetarisch essen, entspräche das einer Kohlendioxid-Sparbilanz von jährlich 40.000 Autos», begründete Projektkordinatorin Christiane Schwalbe die Aktion. Der größte stationäre Altenhilfe-Träger, die städtischen Kindergärten und die Verbraucherzentrale haben angekündigt, beim fleischlosen Tag mitzumachen. Die Idee zum Bremer Veggiday stammt aus Gent.
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| Der Vorstand der Bremer Bürgerstiftung wird mit gutem Beispiel voran gehen: ab sofort ist ihr Donnerstag fleischfrei. |
Die Bremer sollen nach dem Willen der Bürgerstiftung
weniger Fleisch essen und damit auch etwas für den Klimaschutz tun.
Nach dem Vorbild der belgischen Stadt Gent erklärte die
Bürgerstiftung den Donnerstag aus Klimaschutzgründen zum «Veggiday».
Wer einmal in der Woche vegetarisch esse, verringere den Methan- und
CO2-Ausstoß, der bei intensiver Viehhaltung entstehe und das Klima
schädige, erläuterte Projektkoordinatorin Christiane Schwalbe.
Mit dem vegetarischen Donnerstag solle das Bewusstsein dafür
geschärft werden, dass jeder Einzelne etwas gegen die globale
Erwärmung tun könne. «Würden die 550.000 Bremer einmal in der Woche
nur vegetarisch essen, entspräche das einer Kohlendioxid-Sparbilanz
von jährlich 40.000 Autos», sagte Schwalbe. Unter der
Schirmherrschaft von Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) hat die
Initiative schon erste Unterstützer gefunden. Dazu gehören unter
anderen die Bremer Heimstiftung, der größte stationäre
Altenhilfe-Träger am Ort, die städtischen Kindergärten und die
Verbraucherzentrale.
Internet: www.veggiday.de, www.buergerstiftung-bremen.de
(Donnerstag, 28.01.)
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